Freiwillige des DRK Hessen feiern den Tag des Ehrenamtes  

Die mehr als 18.400 Ehrenamtlichen des Deutschen Roten Kreuzes in Hessedemonstrieren ihre Haltung anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember. Jeder kann mit diesem Motiv in den Sozialen Medien zeigen, dass er genauso fühlt und mit ganzem Herz bei der Rotkreuz-Sache dabei ist. „Unsere Freiwilligen haben ihr Ehrenamt im Herzen. Das ist die Triebfeder, sich bei Wind und Wetter, Tag und Nacht einzusetzen für Verletzte, Hilflose, Kranke, Traurige und Menschen jeden Alters, denen es nicht gut geht. Meine Hochachtung vor allen Ehrenamtlichen, auf die unserGesellschaft immer zählen kann! Ich danke allen, die ihre Freizeit unserem starken Verband widmen“, drückt DRK-Präsident Norbert Södler seine Freude darüber aus.  Der Internationale Tag des Ehrenamtes widmet sich jedes Jahr am 5. Dezember dem Thema Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements.  

BMX-Container 2.0

Nachdem im letzten Jahr aus einem dunklen und renovierungsbedürftigen Bürocontainer ein helles und sehr vorzeigbares MedicalCenter auf der Ahnataler BMX-Arena entstanden ist, konnte der schon länger bestehende Wunsch nach einem zweiten Container, der als Aufenthaltsraum gedacht sein soll, langsam in die Tat umgesetzt werden. Ein zum Selbstkostenpreis erworbenes Objekt in ähnlichen Zustand wurde bereits im Sommer auf der Arena angeliefert, am letzten Samstag begannen die ersten Baumaßnahmen. In einer Gemeinschaftsaktion wurde der Innenraum entkernt, die gesamte Elektrik entfernt und alle feuchten Teile ausgebaut. Im nächsten Schritt werden die Isolierung und die Elektrik erneuert, der Eingang verlegt und die Innen- und Fußbodenverkleidung eingebaut. Diese Maßnahmen sollen noch vor dem Winter beendet sein, damit in der kalten Jahreszeit mit der Innengestaltung begonnen werden kann. Wir freuen uns, dass ein Anfang gemacht ist und sind zuversichtlich, dass auch hier gemeinschaftlich etwas sehr Gutes entsteht. Die Maßnahme ist zu 100% zweckgebunden-spendenfinanziert und wird auch optisch die Ahnataler BMX-Arena bereichern. Vielen Dank an dieser Stelle dem RSC Weimar-Ahnatal und Carsten Rövenstrunk für die wie immer unkomplizierte Unterstützung. Wir werden an dieser Stelle weiter über die Maßnahmen und den Baufortschritt berichten.

In der vergangenen Woche haben wir als Partner vom Schulsanitätsdienst des Friedrichsgymnasiums Kassel die Aus- und Fortbildung der neuen und alten Schulsanitäter unter den geltenden Hygieneauflagen angeboten. 
Im Rahmen der Ersten Hilfe sowie 13 darauffolgenden Unterrichtseinheiten absolvierten die Jugendlichen verschiedene Fallbeispiele, lernten das EKG und dessen Funktionen kennen, probten die Reanimation mit und ohne AED an Puppen und übten sich fleißig im Umgang mit Verbänden. Auch der Umgang mit dem Sam Splint oder die Unterstützung des Rettungsdienstes bei der Arbeit mit dem Spineboard wurde geübt. In einer Mischung aus Theorie und Praxis galt es, sich die Aufgaben des Schulsanitätsdienstes, genauso wie die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und der Rettungsleitstelle zu erarbeiten und kennenzulernen. Auch Geheimnisse rund um die Fragen, was Gehirnerschütterung, Hitzschlag oder Schlaganfall sind oder warum Menschen manchmal vor dem Einschlafen noch mal zucken, wurden gelüftet. Es folgten Stationsarbeiten und auch die Besichtigung unseres Rettungswagens sowie des Gerätewagens Sanität.
Am Freitag, dem Ende der erfolgreichen Weiterbildung, gab es eine kleine Abschlussprüfung: in zweier Teams wurden Fallbeispiele mit dem gelernten Wissen abgearbeitet und in einem anschließenden Fachgespräch die theoretischen Grundlagen zu der jeweiligen Erkrankung erläutert.
Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit mit dem Friedrichsgymnasium Kassel, vertreten durch den zuständigen Lehrer Herrn Römer, und freuen uns auf weitere tolle Ausbildungseinheiten mit einer hoch motivierten und vor allem nicht weniger talentierten Schulsanitäter-Gruppe!

Um im Einsatzfall die richtige taktische Entscheidung fällen zu können, müssen dies Führungskräfte in regelmäßigen Abständen trainieren. Dies geschieht an Modellen, sogenannten Dioramen, die auf den ersten Blick einer Modelleisenbahnanlage ähneln - meist aber ohne viele Schienen oder Züge. An diesen Dioramen können verschiedene Szenarien, vom Wohnhausbrand über kleine Unfälle bis hin zur komplexen Großschadenslage, dargestellt und deren erforderlichen Hilfeleistungen gemeinsam trainiert und diskutiert werden. Der Ahnataler DRK Ortsverein besitzt seit kurzem ein eigenes Modell, an dem nun beim letzten Ausbildungsabend alle Helferinnen und Helfer Gelegenheit hatten, mehrere Einsätze "abzuarbeiten". Jan-Niklas Glusa, stv. Zugführer des 2. Sanitätszuges im Kreis Kassel, hatte dazu die Szenarien aufwändig vorbereitet und das Modell präpariert. Ein sehr lehrreicher Abend, der den Einsatzkräften Einblicke in die eher nicht so alltägliche Arbeit der Einsatzleitung ermöglichte.