DRK-Ahnatal

Durch eine Blutspende Leben retten

DRK-Blutspendedienst bedankt sich mit einer Armbanduhr

Der Wonnemonat Mai lockt mit Frühlingswetter und Feiertagen viele ins Freie und in Kurzurlaub. Doch auch in dieser Zeit werden durchgängig Patienten in den Krankenhäusern behandelt. Eine Blutspende hilft diesen Menschen, die lebensrettend auf eine Transfusion angewiesen sind, wie beispielsweise die 12-Jährige Miriam. Sie leidet an der Diamond-Blackfan-Anämie (schwere chronische Blutarmut) und benötigt alle drei Wochen Bluttransfusionen. Miriam steht stellvertretend für viele Patientinnen und Patienten, die nur dank der Unterstützung von Blutspenderinnen und Blutspendern eine Überlebenschance haben. Der DRK-Blutspendedienst bittet daher um eine Blutspende

am Mittwoch, den 25. Mai 2016

von 15.45 bis 19.45 Uhr

in Ahnatal-Heckershausen, Gemeindezentrum, Dorfplatz 2

Der DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen bedankt sich in der Zeit vom 2.-29. Mai 2016 mit einer exklusiven Armbanduhr im DRK-Design für die lebensrettende Blutspende. Jede Spende zählt. Blut spenden kann jeder Gesunde von 18 bis zur Vollendung des 71. Lebensjahres, Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Untersuchung. Die eigentliche Blutspende dauert nur wenige Minuten. Mit Anmeldung, Untersuchung und anschließendem Imbiss sollten Spender eine gute Stunde Zeit einplanen. Eine Stunde, die ein ganzes Leben retten kann. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen.Alternative Blutspendetermine und weitere Informationen zur Blutspende sind unter der gebührenfreien Hotline 0800-1194911 und im Internet unter www.blutspende.de

 

DRK wieder im Großeinsatz beim Three-Nations-Cup

1200 Starter, 17 Helfer, 250 Helferstunden und 37 registrierte Patientenbehandlungen-
das ist das Resümee des diesjährigen 3-Nations-BMX-Cups in Ahnatal, welcher von unserem Ortsverein betreut wurde. Bei echtem Aprilwetter konnten so spannende Rennen und waghalsige Fahrmanöver bestaunt werden. Erstmalig kam auch der neue Sanitätscontainer zum Einsatz, der das aufwändige Aufbauen und Einrichten eines Zeltes ersetzt. Wir bedanken uns beim RSC Weimar-Ahnatal für eine perfekt organisierte Veranstaltung mit reibungslosen Abläufen und freuen uns auf weiterhin gute Zusammenarbeit.


 

Ortsverein Ahnatal legt Rechenschaftsbericht für das abgelaufene Jahr vor

Zahlreiche Ehrungen, Irene Makoschey zum Ehrenmitglied ernannt

Im Rahmen der letzten Jahreshauptversammlung konnten sich die anwesenden Mitglieder ein Bild über die Aktivitäten des Ahnataler Ortsvereins im Roten Kreuz machen. Vorstand und Bereitschaftsleitung berichteten eindrucksvoll über einen gesunden Verein, der mit vielen Aktivitäten attraktiv bei Ehrenamtlichen und Fördermitgliedern bleibt - und dabei die Hilfe am Nächsten stets im Blick hat. Dabei unterstrich der Vorstand, dass trotz enormer Investitionen im Bereich von Ausrüstung und Bekleidung eine solide Kassenführung, verbunden mit gebotener Sparsamkeit, gewährleistet werden konnte. Hier sind die Neubeschaffung des Einsatzleitwagens im November vergangenen Jahres und der Ausbau des Dachbodens, für den die außerordentliche Mitgliederversammlung am 3. November 2015 eine Fremdfinanzierung von 30.000 € genehmigt hatte, besonders zu erwähnen. Mit nunmehr 315 Mitgliedern, davon 34 Aktiven, ist das Ahnataler DRK für die Zukunft gut aufgestellt. Die Bereitschaftsleitung berichtete über ein ereignisreiches Jahr mit ca. 4000 Dienststunden, davon allein 2300 im Bereich von Sanitätsdiensten und 900 Stunden in der Aus- und Fortbildung. Hierbei stellte sich die OV-interne Rettungsdienst-Pflichtfortbildung, die nun komplett unter Beteiligung ärztlicher und nichtärztlicher Referenten angeboten werden kann, als richtiges Konzept dar. So wird dem hohen Anspruch an qualifizierter Hilfeleistung, rein ehrenamtlich, Rechnung getragen. Viele Veranstaltungen bis hin zum Aachener Reit- und Springturnier, wurden dabei betreut. Auch der Schwerpunkt Katastrophenschutz konnte bei drei überregionalen Übungen unter Beweis gestellt werden. Die Vereinheitlichung der Struktur im Bereich des Behandlungsstelle wurde unter Beteiligung der Ahnataler Kräfte vorangetrieben und führte zu einem nordhessischen Konzept, das nun bundesweit Umsetzung finden soll. Für den Kreisverband Kassel-Land ehrte Michael Kayser (Fuldatal) zahlreiche Mitglieder: Für 40 Jahre treue Mitgliedschaft erhielten folgende Förderer eine Urkunde, ein Präsent und die goldene Mitgliedsnadel des DRK Landesverbandes Hessen: Lydia Döring, Renate Gockel, Gerlinde Günther, Inge Hartwig, Beate Paul, Margot Rübenkönig, Waltraud Schulze, Gertrud Waldeck, Gisela Walter, Werner Matthey, Hartmut Weinrich, Hartmut Weinreich, Klaus-Dieter Günther. Ebenso geehrt wurden Werner Volkwein und Manfred Nockert für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft, davon viele Jahre in verschiedenen Funktionen im Vorstand tätig, Saskia Neumann und Sabrina Lensing erhielten eine Auszeichnung für ihre fünfjährige Treue zum Deutschen Roten Kreuz. In Anerkennung vieler Jahrzehnte Unterstützung der Ahnataler Rotkreuzarbeit, davon einige Jahre in der ursprünglichen Ortsvereinigung Weimar und anschließend teils in der Vorstandsarbeit des fusionierten Ahnataler DRK, wurde Irene Makoschey zum Ehrenmitglied des Ortsvereins ernannt. Dadurch soll ihr jahrelanger und unermüdlicher Einsatz im Dienst am Nächsten gewürdigt werden.

   

Katastrophenschützer funkten digital

Bei der am letzten Samstag stattfindenden, überregionalen Funkübung konnten rund 40 Einsatzkräfte des Sanitätszuges 2 im Landkreis Kassel und der Ahnataler Feuerwehr die Zusammenarbeit trainieren. Unter der Gesamtleitung von René Grawwert (Kaufungen) hatten die Helferinnen und Helfer vorgegebene Koordinaten mit ihren insgesamt sieben Fahrzeugen anzufahren und dabei gestellte Aufgaben zu erledigen. Auch das neue Einsatzleitfahrzeug des Ahnataler Ortsvereins konnte sich hierbei bewähren. Zudem war es die erste größere Veranstaltung, bei der der Digitalfunk Hilfsorganisations-übergreifend zum Einsatz kam. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen konnte ein intensiver Erfahrungstausch stattfinden. Eine rundum gelungene Veranstaltung, die allen Beteiligten, Teilnehmern und Leitung, viel Spaß gemacht hat.

 

Neues Konzept geht auf

Beim letzten Blutspendetermin im Heckershäuser Gemeindezentrum konnte gemeinsam mit dem Blutspendedienst eine neue Termingestaltung auf dem Weg gebracht werden. Zum einen wurde die Spende-Zeit auf vier Stunden verlängert und der Beginn zurückverlegt. Dies hatte zur Folge, dass die berufstätigen Spender nicht zeitgleich mit den nicht-berufstätigen eintreffen, ein Bilden von langen Warte-Schlangen konnte somit vermieden werden. Um dies zu ermöglichen, wurden die Tätigkeiten im ehrenamtlichen Bereich umstrukturiert, so dass insgesamt  jetzt weniger Einsatzkräfte erforderlich sind. Der klassische Ruheraum entfällt, die Spender können nach dem Abgeben der Blutkonserve also direkt zum Imbiss gehen. Hier sorgen qualifizierte Ehrenamtliche dafür, dass im Notfall schnell Hilfe geleistet werden kann. Viele Spender gaben die Rückmeldung, dass der Termin sehr harmonisch und ohne lange Wartezeiten mit der gewohnt freundlichen Betreuung abgelaufen sei. Insgesamt 110 Menschen erschienen zu diesem ersten Termin im neuen Jahr, einige von ihnen erhielten wieder Ehrungen: Gerold Beyes (Ahnatal) für seine 75. Spende, Rolf Kaiser (Kassel) und Heike Günter (Ahnatal) für Ihre Bereitschaft, mit ihrer 50. Spende unentgeltlich in Not geratenen Menschen zu helfen. Auch sechs Erstspender konnten wieder begrüßt werden. Allen Spendern an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für Ihr Blut, unseren Helferinnen und Helfer aber auch für ihr Engagement. Der nächste Blutspendetermin steht noch nicht fest, wird aber rechtzeitig bekanntgegeben.

   

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