Vier Tage viele Festival-Besucher, viel Musik und viel Spaß in Eschwege

Einen in vielerlei Hinsicht anspruchsvollen Sanitätsdienst absolvierten die Helferinnen und Helfer der DRK Bereitschaft Ahnatal beim traditionellen OpenFlair-Festival in Eschwege. Von Mittwoch bis Sonntag war die Versorgung für einige tausend Besucher sicherzustellen und in diesem Zusammenhang auch zahlreich Hilfe zu leisten. Das DRK stellte sanitäts- und rettungsdienstliches Personal und den Gerätewagen Sanität, mit dem die Eschweger Kollegen eine Behandlungsstelle einrichten und betreiben konnten. Trotz widrigster Wetterbedingungen hat die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Einsatzkräften verschiedenster Organisationen sehr gut geklappt und ermöglichte einen reibungslosen Ablauf unter der bewährten Leitung des DRK Kreisverbandes Eschwege. Abschließend lobten die Ahnataler Rotkreuzler die tolle Atmosphäre und freuten sich über zahlreiche neue Kontakte, die geknüpft werden konnten.OF 2017 1

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Zirkeltraining in den Ahnataler Ortsteilen absolviert

Ein praxisnahes und abwechslungsreiches Training, das sowohl die Einsatzkräfte der Ahnataler Bereitschaft als auch Helferinnen und Helfer aus Kaufungen und Niestetal forderte, führten die Führungskräfte Timo Heinzemann und Jan-Niklas Glusa in der letzten Woche durch. Hierzu wurde bewusst der Einbruch der Dunkelheit gewählt, um an verschiedenen Stationen in der Ahnataler Ortslage sanitätsdienstliches Wissen und praktische Fähigkeiten aus dem Bereich Katastrophenschutz unter schwierigen Bedingungen unter Beweis stellen zu können. Auf Zeit hatten die einzelnen Teams verschiedene Stationen anzufahren und die gestellten Aufgaben zu lösen. Alles in allem eine sehr gelungene Trainingsveranstaltung, die den Beteiligten viel Spaß gemacht hat. Lob erging daher von allen Seiten an die beiden Haupt-Organisatoren der Veranstaltung, die nach Mitternacht beendet war.

 

 

Ahnataler unterstützten Aachener Rettungskräfte beim CHIO Reitturnier

Bereits zum zweiten Mal wurden die Einsatzkräfte des DRK Ortsvereins Ahnatal um Unterstützung beim weltgrößten Reitturnier CHIO in Aachen, das im Juli stattfand, gebeten. Mit insgesamt acht Sanitätshelfern und Rettungssanitätern reisten die Ahnataler bereits am Freitagabend an, um am Samstag von 8.00 bis 23.30 Uhr an verschiedenen Orten für die Sicherheit der Reiter und der mehreren tausend Zuschauer zu sorgen. Vormittags galt es zunächst, in der Aachener Soers, dem Außengelände des Turniers, zwei Erstversorgungstrupps an der Strecke des Geländeritts zu besetzen. Im Anschluss daran wurden an der gleichen Strecke die Wettkämpfe der Vierspänner ausgetragen. Eine anspruchsvolle Disziplin, die sowohl Pferden und den drei Besatzungsmitgliedern als auch den Wagen viel abverlangte. Am späten Nachmittag, nach Beendigung der Außenwettbewerbe, folgte dann die Verlegung der Einsatzkräfte ins Hauptstadion, wo sowohl Springreit- als auch Vielseitigkeitsprüfungen stattfanden. Bedauerlicherweise endete dieser Tag im strömenden Regen, nachdem er morgens bei strahlendem Wetter begonnen hatte. Reich an vielen Erfahrungen und Eindrücken, die immer auch wieder in die Rotkreuzarbeit in Ahnatal einfließen und sie bereichern werden, trat das Team am Sonntagvormittag die Heimreise an (Foto: Aachener Nachrichten).

HK.Sa 7 22.07.2017 CHIO Aachen

 

Drei Tage unterwegs in Hamburg - erschöpft aber glücklich

Acht Helfer waren, wie angekündigt, mit dem Gerätewagen Sanität und dem Krankentransportwagen zum Einsatz bei den Deutschen BMX Meisterschaften in Hamburg im Einsatz. Genau wie geplant konnte der sehr zeit- und kräftezehrende Einsatz durchgeführt werden: Empfangen von einem super sympathischen und mit viel Herzblut agierenden Hamburger BMX Team um den Hauptorganisator Tom Kurowski und seiner Frau, konnten die Trainingsläufe und die Rennen mit der gewohnten Routine sanitäts- und rettungsdienstlich betreut werden. Obgleich das Wetter nicht durchgehend mitspielte hat sich das Ahnataler Konzept, im Blick auf die personelle Besetzung und die notwendige materielle Ausstattung, auch weit über die Grenzen Ahnatals hinaus bewährt. Dies in stetiger Abstimmung mit der Hamburger Berufsfeuerwehr und in Absprache mit dem Landesverband des dortigen DRK. Zahlreichen gestürzten Bikern konnte schnell und angemessen Hilfe geleistet werden und eine überwältigende Dankbarkeit für unsere Arbeit dort wurde uns entgegengebracht. Rückblickend können wir sagen, dass es eine intensive Zeit war, die aber das gute Zusammenwirken innerhalb unserer rein ehrenamtlich arbeitenden Bereitschaft erneut unter Beweis gestellt hat. Vielen Dank an die Hamburger Mannschaft, danke aber auch an das Ahnataler RSC Team unter der Leitung von Carsten Rövenstrunk, die den Kontakt hergestellt haben. Wir sehen uns alle wieder im September zur Bundesliga in Ahnatal.

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