Schülerinnen der Reitschule Nordpferde beim DRK zu Gast

25 Mädchen im Alter von sechs bis vierzehn Jahren, deren Leidenschaft sonst Pferden gilt, ließen sich bei strahlendem Sonnenschein im Rotkreuzhaus in Ahnatal in Basismaßnahmen der Ersten Hilfe schulen. Unter der Leitung von Timo Heinzemann und Frank Günther erlernten die Kinder die wichtigsten Verbände und lebensrettenden Sofortmaßnahmen und lernten dabei auch das Erste-Hilfe Maskottchen HELD kennen, das mit seinen Anfangsbuchstaben für die wichtigsten Maßnahmen der Ersten-Hilfe steht. Mit sichtlich großem Spaß wurden die erlernten Handgriffe mit dem Nachbarn trainiert, viele Fragen gestellt aber auch laut gelacht. Die etwas größeren Mädchen ergänzten in ihrem Workshop am Nachmittag das gleiche Wissen durch die Herz-Lungen-Wiederbelebung und stellten fest, dass es auch als (noch) nicht Erwachsener sehr wichtig ist, die Initiative zu ergreifen und zu helfen, wenn andere in Not geraten sind. Ein intensiver Sonntag, der sicher den Kindern aber auch den beiden Rotkreuzlern sehr viel Spaß gemacht hat. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und gratulieren an dieser Stelle sehr herzlich zum diesjährigen 20. Geburtstag!

(Bild-/ Veröffentlichungsrechte: Reitschule Nordpferde)

DRK Ahnatal bildet Schulsanitäter aus

Während eines dreitägigen Kurses, bestehend aus einem Erste Hilfe-Lehrgang und verschiedenen, praxisnahen Workshops, bildeten aktive Mitglieder des Ortsvereins Ahnatal im Deutschen Roten Kreuz 17 Schülerinnen und Schüler am Kasseler Friedrichsgymnasium als sogenannte Schulsanitäter aus, die im Notfall anderen Mitschülern Erste Hilfe leisten und darüber hinausgehende Maßnahmen einleiten, um so die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wertvoll überbrücken zu können. Manchmal sind es allerdings auch "nur" kleinere Hilfeleistungen, wie das Kleben eines Pflasters oder der Betreuung bis zur Abholung durch die Eltern, die ebenfalls den Einsatz der "Schulsanis" erfordern und genauso wichtig sind. Ein großes Team engagierter Schülerinnen und Schüler wurde hierfür vormittags durch Mabel Stuewer in Erster-Hilfe ausgebildet, die Trainings und Abschlussübungen führten Johannes Lieberknecht, Jan-Niklas Glusa, Timo Heinzemann und Frank Günther durch. 

(Foto: Eckhard Lieberknecht)

Wochenendkurs Erste Hilfe

Am vergangenen Wochenende tauschten Sportlerinnen und Sportler aus fünf Vereinen ihre gewohnte Wirkungsstätte auf dem Sportplatz oder der BMX-Arena gegen den Schulungsraum des DRK Ortsvereins Ahnatal in dessen Rotkreuzhaus. Aus den Reihen des FTSV Heckershausen, des SVW 06 Ahnatal, der JSG Ahnatal, des RSC Weimar-Ahnatal und des CSC 03 nahmen insgesamt 17 Mitglieder an diesem Kurs teil. Unter der Leitung von Erste Hilfe-Ausbilderin und Notfallsanitäterin Mabel Stuewer wurden die Teilnehmer zunächst in Grundlagen der lebensrettenden Sofortmaßnahmen und Ersten Hilfe theoretisch geschult, konnten das Gelernte im Anschluss aber auch praktisch anwenden. Dabei stand   stets die gute Atmosphäre im Vordergrund, die sichtbar zum Erfolg des Kurses beitrug. Der RSC Weimar-Ahnatal, den schon seit einigen Jahren eine enge Zusammenarbeit  mit dem DRK verbindet, hatte diesen Kurs initiiert, um bei Unfällen außerhalb von offiziellen Renn- oder Sportveranstaltungen auch selbst Erste Hilfe leisten zu können. Ein wirklich gelungener Ausbildungstag, der allen viel Freude gemacht hat.

(Bild-/ Veröffentlichungsrechte: Carsten Rövenstrunk, RSC Weimar-Ahnatal)

Einsatzabteilung übt Anlegen von Schutzbekleidung

Da die Ahnataler DRK Einsatzkräfte nicht nur Verletzten sondern unter Umständen auch Kranken helfen müssen, steht insbesondere der hohe Eigenschutz der Helferinnen und Helfer im Vordergrund. Vor allem beim Ausbruch von Infektionserkrankungen, bei denen eine Vielzahl von Personen betroffen sein kann, gilt es, besonnen und unter Zuhilfenahme geeigneter Schutzmaßnahmen tätig zu werden. Im Rahmen eines Ausbildungsabschnittes wurde das Anlegen eines sogenannten Infektionsschutzanzuges, entsprechender Handschuhe und Stiefelüberzüge, Schutzbrille und spezieller Mund-Nasenmaske geübt. Dabei geht es nicht um Schnelligkeit sondern um höchste Sorgfalt, um die eingesetzte Rettungskraft in höchstem Maße zu schützen. Die entsprechende Ausrüstung wird vom Ahnataler DRK auf dem Gerätewagen Sanität, der im Jahr 2012 vom Bund ausgeliefert wurde und am Standort des Rotkreuzhauses im Ortsteil Heckershausen vorgehalten wird, ständig mitgeführt, um entsprechend schnell reagieren zu können.